FAQ - Glasfaser

Erhalten Sie alle Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema Glasfaser.

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Allgemeines rund um Glasfaser und den Projektverlauf

  • Was ist der Vorteil von Glasfasernetzen?

    Die Daten werden nicht mehr wie bei Kupferkabeln elektrisch übertragen, sondern nahezu verlustfrei mittels Lichtwellen. Dabei ist das Potential der Übertragungsleistung noch nicht annähernd erreicht – die Glasfasernetze können Daten bis zu einem Gigabit pro Sekunde und mehr übertragen. Darum gilt Glasfaser als besonders zukunftssicher.
    Störungen durch elektromagnetische Felder treten ebenfalls bei Glasfaserkabeln nicht auf, da sie nicht unter Strom stehen. Das übertragene Signal ist also deutlich stabiler.

  • Wo finde ich Informationen zu den Glasfaser-Projekten?

    Alle Informationen finden Sie auf den jeweiligen Projektseiten unter dem Reiter Glasfaser sowie auf unserer Facebook-Seite, unserem Glasfaser-Blog sowie auf unserem YouTube-Kanal.

  • Ich nutze das Internet nicht, warum sollte ich einen Anschluss legen lassen?

    Ein Glasfaseranschluss ist auch für diejenigen interessant, die das Internet nicht selber nutzen, aber eine Immobilie besitzen. Ein Glasfaseranschluss ist nicht nur ein Standortfaktor für die Gemeinde, sondern steigert auch den Wert der eigenen Immobilie. Außerdem ermöglicht es nachfolgenden Generationen die Nutzung des hochmodernen Anschlusses. Je später ein Glasfaseranschluss während eines Ausbauprojekts beauftragt wird, desto teurer wird er, da sich der Aufwand in der Planung und Ausführung mit Fortschreiten des Projektes erhöht.

  • Wie sieht der Projektablauf aus? Was passiert von der Aktionsphase bis zur Anschaltung?

    Jedes Glasfaserprojekt durchläuft die sieben Phasen, kann sich allerdings in Einzelheiten voneinander unterscheiden.
    Zu Beginn findet die Vermarktung statt (Phase 1), während der meist Aktionsgebiete definiert werden, die sich über eine oder mehrere Gemeinden bzw. Stadtteile erstrecken. Über einen festgelegten Zeitraum werden neben Informationsveranstaltungen auch Beratungsmöglichkeiten angeboten. Häufig ist eine bestimmte Anzahl von Vorverträgen, auch genannt Quote, eine Voraussetzung für den Ausbau des Netzes, denn dies ist in öffentlichen sowie auch in privatwirtschaftlichen Projekten der Schlüssel zur Finanzierung.
    Daraufhin folgt die Auswertung (Phase 2), in der die Verträge geprüft werden. Sie werden zunächst auf Richtigkeit und Vollständigkeit der Unterlagen überprüft und dann ausgewertet. Sofern es eine zu erreichende Quote gibt und die Anzahl der eingegangenen Verträge diese erfüllt, beginnt die Planung des Netzes inklusive Trassenverlauf, den auf jeder Strecke erforderlichen Bauweisen und der benötigten Materialien (Phase 3). Anhand dieser Pläne und Berechnungen werden dann die Unterlagen die ausführenden Unternehmen beauftragt bzw. bei geförderten Projekten die Arbeiten und das Material ausgeschrieben (Phase 4). Konnte erfolgreich ein Tiefbauunternehmen ins Boot geholt werden, beginnt der Bau des Netzes (Phase 5). In dieser Phase werden technische Hausbegehungen mit den Eigentümern der Immobilien durchgeführt, bei denen die Montagepunkte und die Leitungslegung besprochen werden. Anhand dieses Protokolls wird dann die Hausanschlusszuleitung gebaut. Zudem wird in dieser fünften Stufe des Projekts ein durchgängiges Leerrohrnetz innerhalb sowie außerhalb der Ortschaften gelegt und eine Verbindung an einen PoP errichtet.
    Während der Glasfaser-Montage (Phase 6) installiert der Monteur das Netzabschlussgerät und den Hausübergabepunkt in Ihrer Immobilie. Sobald die TNG eine Mitteilung über den aktiven Anschluss erhalten hat, können Sie Ihren Hausanschluss in Betrieb nehmen (Phase 7). Wenn Sie uns beauftragt haben, Ihren Anschluss von einem anderen Anbieter zu übernehmen, wird diese Portierung nun angestoßen, so dass sie nach Ablauf Ihrer Restvertragszeit bei Ihrem Altanbieter automatisch TNG-Kunde werden.

  • Kann ich den Glasfaseranschluss während der Vermarktungszeit günstiger erhalten?

    Alle Einwohner eines Aktionsgebietes haben im jeweiligen Vorvermarktungszeitraum die Chance, den Glasfaseranschluss zu vergünstigten Konditionen zu erhalten. Eine Übersicht der aktuellen Aktionsgebiete mit den entsprechenden Angeboten finden Sie auf den jeweiligen Glasfaser-Projektseiten. Der Preis für den Glasfaser-Hausanschluss ist jeweils nur in Verbindung mit einem Glasfaservertrag von TNG gültig.

  • Bleibt meine Unterschrift zu den jetzigen Konditionen gültig, auch wenn die erforderliche Anschlussquote in einem Aktionsgebiet nicht erreicht wird?

    Wenn in einem Aktionsgebiet während der Vorvermarktung die erforderliche Quote nicht erreicht wird, dann wird es nicht zum Ausbau des Glasfasernetzes kommen. Eine entsprechende Auflösungsklausel ist im Vertrag enthalten. Ihnen entstehen somit in dem Fall keine Kosten.

  • Kann ich mich auch nach der Vermarktungsphase für einen Glasfaseranschluss entscheiden?

    Ja, Sie können sich auch zu einem späteren Zeitpunkt für einen Glasfaseranschluss entscheiden. Allerdings wird der Hausanschluss während der Vermarktung in vielen Projekten durch ein Aktionsangebot vergünstigt oder sogar kostenlos angeboten. Nach der Vermarktungsphase entsteht ein erhöhter Aufwand in der Planung und Ausführung Ihres Glasfaseranschlusses, sodass ein nachträglicher Ausbau somit gebührenpflichtig wird. Der Preis für den Glasfaser-Hausanschluss ist zudem nur in Verbindung mit einem Glasfaservertrag von TNG gültig. Die Anschaltkosten variieren je nach Projekt. Bitte schauen Sie dafür jeweils auf der Projektseite für Ihr Gebiet. Eine Übersicht unserer Glasfaserprojekte finden Sie hier.

  • Welche Glasfaserprodukte bietet TNG für Geschäftskunden an?

    Da Geschäftskunden immer eine individuelle Beratung benötigen, bitten wir Sie, uns direkt zu kontaktieren. Informationen zur Verfügbarkeit und unseren Standard-Geschäftskundenprodukten finden Sie hier. Unser Geschäftskunden-Vertrieb berät Sie auch gern in einem persönlichen Gespräch!

Rund um die Glasfaser-Projekte in der Mittleren Geest, Ostholstein, Südangeln und der Probstei

  • Was sind weiße und was sind schwarze Flecken?

    Die Zweckverbände in Ostholstein, der Mittleren Geest, der Probstei sowie in Südangeln und auch die Stadtwerke Soltau haben den öffentlichen Auftrag, in unterversorgten Teilen der jeweiligen Gemeinden ein Glasfasernetz zu bauen. Die unterversorgten Gemeindeteile, die sogenannten weißen Flecken, verfügen über eine Bandbreite < 30 Mbit/s. Gemeindeteile, in denen eine höhere Bandbreite verfügbar ist, heißen schwarze Flecken und dürfen nicht im Rahmen des geförderten Projekts ausgebaut werden. TNG wird jedoch in diesen gut versorgten Gebieten prüfen, ob ein eigenes Glasfasernetz errichtet und betrieben werden kann, wenn der Gesamtausbau in den jeweiligen Gemeinden erfolgt und die Quote in den "schwarzen“ Gemeindeteilen dies zulässt.

  • Können Kunden in den gut versorgten Gemeindeteilen (schwarze Flecken) einen Vertrag bei TNG abschließen?

    Grundsätzlich sollten alle Bewohner in den schwarzen Flecken bei Interesse einen TNG-Vertrag abschließen. Es ist durchaus möglich, dass in den gut versorgten Gemeindeteilen (schwarze Flecken) Straßenzüge, Siedlungen und auch einzelne Haushalte schlechter versorgt sind und damit zu den weißen Flecken zählen. Generell können Haushalte aus den schwarzen Flecken nicht über die kommunalen Netze versorgt werden. Ein Vertrag wäre somit gegenstandslos. TNG wird jedoch diese Verträge über ein eigenes Glasfasernetz berücksichtigen, wenn der Gesamtausbau in der Gemeinde erfolgt und die Quote in den "schwarzen“ Gemeindeteilen dies zulässt.

  • Warum dürfen die Zweckverbände nur in den schlecht versorgten Gebieten das Glasfasernetz ausbauen?

    Zur Finanzierung des Glasfasernetzes erhalten die Zweckverbände Zuschüsse vom Bund. Diese Infrastrukturzuschüsse setzen voraus, dass das Glasfasernetz nach den Regeln der Bezuschussung gebaut wird (Materialkonzept des Bundes u. ä.). Dazu gehört auch, dass die Bezuschussung nur für infrastrukturschwache Gebiete mit einer Bandbreitenverfügbarkeit < 30 Mbit/s verwendet wird.

Fragen rund um die Beauftragung von Glasfaser

  • Wie bestelle ich einen Glasfaseranschluss?

    Online:

    Am schnellsten geht es online unter www.tng.de/onlinebestellung. Geben Sie alle Vertragsdaten bequem von zu Hause aus ein und erhalten Sie eine Eingangsbestätigung sowie den noch auszufüllenden Grundstücksnutzungsvertrag (GNV) per E-Mail. Bitte denken Sie unbedingt daran, uns den unterschriebenen GNV per Post zuzusenden.

    Über die Post:

    Bitte senden Sie uns das Auftragsformular, den Grundstücksnutzungsvertrag sowie den Anbieterwechselauftrag auf dem Postweg zu. Alle Formulare finden Sie online im Downloadbereich. Gern senden wir Ihnen auf Wunsch alle Vertragsunterlagen auch per Post zu, rufen Sie uns einfach unter 0431 908 908 an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an info@tng.de

  • Welche Dokumente sind für den Auftrag erforderlich?

    1. Auftragsformular
    Bestellen Sie das gewünschte Glasfaserprodukt. Bitte beachten Sie, dass wir sowohl für die Einzugsermächtigung als auch für die Auftragserteilung jeweils eine Unterschrift von Ihnen benötigen.

    2. Grundstücksnutzungsvertrag
    Mit dem Grundstücksnutzungsvertrag erteilt uns der Eigentümer der Immobilie die Erlaubnis zur Durchführung aller für den Glasfaseranschluss notwendigen Arbeiten auf dem Grundstück und am Gebäude. Der Grundstücksnutzungsvertrag muss immer vom Grundstücks- bzw. Hauseigentümer unterzeichnet werden.

    3. Anbieterwechselauftrag (Portierung)
    Mit diesem Dokument beauftragen Sie uns, Ihren Telefonanschluss bei Ihrem bisherigen Anbieter zu kündigen und Ihre bisherigen Telefonnummern zu übernehmen. Bitte achten Sie darauf, die gleiche Person und Adresse anzugeben, über die Ihr bisheriger Telefonanschluss läuft (erkennbar auf Ihrer letzten Telefonrechnung). Wenn dem Vertrag ein Internet oder TV-Angebot zugeordnet ist, wird dieser ebenfalls gekündigt. Sollten Sie einen zusätzlichen Internetanbieter oder TV-Anbieter haben, so müssen Sie diese Verträge eigenständig kündigen.

    Alle Formulare finden Sie online im Downloadbereich.

  • Wer kündigt meinen bisherigen Vertrag?

    Gern übernehmen wir für Sie alle Formalitäten mit Ihrem bisherigen Anbieter. Damit wir Ihren aktuellen Telefonanschluss kündigen und Ihre jetzigen Rufnummern übernehmen können, benötigen wir von Ihnen lediglich einen ausgefüllten Anbieterwechselauftrag (Portierung). Sollten Sie für Internet, Kabel-TV oder Preselection zusätzlich Verträge bei anderen Anbietern haben, müssen Sie diese Verträge selbst kündigen. Reichen Sie jedoch diese Kündigungen unbedingt erst ein, nachdem wir Ihnen einen voraussichtlichen Anschlusstermin mitgeteilt haben.

    Achten Sie bitte auch darauf, dass Sie jetzt keine Vertragsverlängerungen durch z. B. Tarifwechsel eingehen.

    Bitte beachten Sie, dass Sie Ihre E-Mail Adresse nicht mitnehmen können und diese bei Ihrem alten Anbieter verbleibt. Bei den meisten Anbietern können Sie Ihre E-Mail Adresse jedoch weiternutzen. Hier reicht der Besuch im Kundenzentrum oder ein Anruf bei der Kundenhotline, um Ihre E-Mail Adresse auch ohne Vertrag beim Altanbieter nutzbar zu machen. Bitte lassen Sie sich in dem Gespräch mit dem Altanbieter auf keine Vertragsänderung oder -verlängerung ein. Adressen von sogenannten Freemail-Anbietern (z.B. GMX, Google, Yahoo) können weiter genutzt werden.

  • Wann wird mein alter Vertrag gekündigt?

    Um eine Versorgungslücke zu vermeiden, werden wir den Anschluss bei Ihrem bisherigen Anbieter erst dann kündigen, wenn die Bereitstellung der Glasfasertechnik an Ihrem Standort gewährleistet ist.

  • Ab wann muss ich für meinen TNG-Glasfaseranschluss zahlen?

    Sie müssen erst dann für den Glasfaseranschluss zahlen, wenn Ihr bisheriger Vertrag beendet ist und Sie unsere Leistung in Anspruch nehmen. Liegt uns Ihr Anbieterwechselauftrag vor, ermöglichen wir Ihnen jedoch, auch in der Zeit zwischen der Bereitstellung unserer Dienste und dem Portierungstermin Ihrer Rufnummer den Internetzugang über die Glasfaser vergünstigt zu beziehen.

  • Kann ich meine Rufnummern behalten?

    Ja, Sie können Ihre Rufnummern behalten. Damit wir Ihre aktuellen Rufnummern übernehmen können, benötigen wir von Ihnen lediglich einen ausgefüllten Anbieterwechselauftrag (Portierung). Es ist jedoch möglich, dass Ihr Altanbieter eine Bearbeitungsgebühr erhebt.

  • Kann ich im Vornherein den Glasfaseranschluss nutzen, auch wenn der alte Anschluss noch nicht gekündigt ist?

    Ja. Liegt uns Ihr Anbieterwechselauftrag vor, unterbreiten wir Ihnen auf Wunsch gerne ein Angebot, zu welchen Konditionen Sie in der Zeit zwischen der technischen Verfügbarkeit des Glasfaseranschlusses und dem Portierungstermin Ihrer Rufnummern unser Internetprodukt vergünstigt beziehen können. Über Ihre alten Rufnummer(n) telefonieren Sie in dem Fall weiterhin über Ihren bisherigen Anbieter und nutzen das Internet über Ihren neuen Glasfaseranschluss.

  • Zahle ich doppelte Anbieterkosten, wenn ich jetzt unterschreibe?

    Nein. Der Anschluss bei der TNG Stadtnetz GmbH wird Ihnen erst dann in Rechnung gestellt, wenn Sie an das Glasfasernetz angeschlossen sind und die Portierung, sofern der Anbieterwechselauftrag bei uns eingereicht wurde, abgeschlossen ist. Bei der Bereitstellung des TNG-Glasfaserangebots kündigt TNG bei Ihrem alten Anbieter. Dies sichert eine lückenlose Versorgung und verhindert zugleich das Zahlen von doppelten Entgelten.

    Sofern Sie zusätzlich für Internet, Kabel-TV oder Preselection Verträge bei einem anderen Anbieter gewählt haben, müssen Sie diese zusätzlichen Verträge dann bei dem jeweiligen Anbieter selbst kündigen. Aber warten Sie hiermit bitte, bis wir Ihnen einen voraussichtlichen Anschlusstermin nennen.

  • Kann mein aktueller Anbieter vor dem Wechsel die Versorgung einstellen?

    Im Telekommunikationsgesetz (TKG) § 46 wird die Versorgungsverpflichtung geregelt.

    Wenn Sie einen Anbieterwechsel beauftragt haben, Ihr Vertrag mit Ihrem bisherigen Anbieter jedoch endet, muss dieser Sie solange weiterversorgen, bis alle vertraglichen und technischen Details für den Wechsel zu TNG geklärt sind.

    Am Tag der Umschaltung kann es zwar zu einer Versorgungsunterbrechung kommen, diese Unterbrechung darf jedoch nicht länger als einen Kalendertag andauern. Gelingt die Umschaltung auf Ihren neuen Anbieter zum angekündigten Termin nicht und sind Sie länger als einen Kalendertag ohne Telekommunikationsversorgung, ist zunächst der bisherige Anbieter zur Weiterversorgung verpflichtet.

    Weitere Informationen zum Anbieterwechsel finden Sie auch auf der Seite der Bundesnetzagentur.

  • Wer muss den Grundstücksnutzungsvertrag unterschreiben?

    Der Grundstücksnutzungsvertrag muss vom Grundstücks- bzw. Hauseigentümer unterschrieben werden. Gibt es mehrere Eigentümer, müssen alle Eigentümer unterschreiben. Bei der Übergabe der Immobile einer Verwaltungsgesellschaft kann auch ein Vertreter der Verwaltungsgesellschaft für alle unterschriftsberechtigt sein.
    Der Mieter ist nicht unterschriftsberechtigt.

  • Warum muss der Grundstückseigentümer einen Grundstücksnutzungsvertrag unterzeichnen?

    Mit dem Grundstücksnutzungsvertrag gibt der Eigentümer der Immobilie sein Einverständnis, dass das Gebäude an das Glasfasernetz angeschlossen wird und der dafür notwendige private Grund genutzt werden kann. Weitere Verpflichtungen gehen Sie nicht ein.

  • Kann ich mein Haus ohne einen Grundstücksnutzungsvertrag anschließen lassen?

    Nein. Ohne Grundstücksnutzungsvertrag ist kein Hausanschluss möglich. Wir benötigen neben dem Auftrag über den jeweiligen Glasfasertarif auch immer einen Grundstücksnutzungsvertrag

  • Kann ich mein Haus nur mit einem Grundstücksnutzungsvertrag ohne einen Glasfasertarif von TNG anschließen lassen?

    Nein, wir benötigen neben dem Grundstücksnutzungsvertrag immer auch einen Auftrag zu dem jeweiligen Glasfaserprodukt.

  • Muss ich eine SIM Karte (oder andere Option wie TV) jetzt schon dazu buchen?

    Nein, Sie können alle Optionen auch nachträglich noch bei uns beauftragen.

  • Welche Möglichkeit habe ich, wenn mein bisheriger Anbieter meinen Anschluss gekündigt hat, mein Glasfaseranschluss aber noch nicht fertiggestellt ist?

    Hat Ihr bisheriger Anbieter Ihren Anschluss gekündigt, haben Sie die Möglichkeit unseren Übergangstarif Telefon + Internet 16 Übergang zu buchen.  Bei diesem Übergangstarif werden Telefonie und Internetzugang mit der Bandbreite zur Verfügung gestellt, die mit dem beim Kunden bereits vorhandenen Telefonkupferanschluss möglich ist. Mit Anschluss des Haushaltes an das kommunale Glasfasernetz wird dieser Vertrag in den im Vorfeld gebuchten Glasfaservertrag von TNG überführt.

  • Wann kann ich den Tarif Telefon + Internet 16 Übergang buchen?

    Der Übergangstarif Telefon + Internet 16 Übergang richtet sich an folgende Glasfaserkunden / Interessenten, bei denen der Glasfaseranschluss noch nicht gebaut bzw. aktiv ist:
    - Der bisherige Anbieter hat den Anschluss des Kunden gekündigt.
    - Der Kunde hat den Anschluss selber beim bisherigen Anbieter gekündigt.
    - Der Kunde möchte seinen Anschluss mindestens 6 Monate vor dem geplanten Glasfaser-Bereitstellungstermin beim bisherigen Anbieter selber kündigen
    - Die Vertragslaufzeit beim bisherigen Anbieter endet bald und es droht eine automatische Verlängerung der Vertragsbindung von mindestens sechs Monaten über den geplanten Glasfaser-Bereitstellungstermin hinaus.
    - Neukunden, die mindestens sechs Monate vor dem geplanten Glasfaser-Bereitstellungstermin bereits TNG-Kunde werden möchten.

Glasfaserkunden

  • Kann ich während meiner Vertragslaufzeit auch in ein anderes Produkt wechseln?

    Sie können auch während Ihrer Vertragslaufzeit kostenlos in ein höherwertiges Produkt wechseln. Der Wechsel kann zum nächsten Monat erfolgen, solange Sie uns in der ersten Woche des bestehenden Monats den Wechselauftrag zukommen lassen. Bei einem Produktwechsel haben Sie eine neue Vertragslaufzeit von 24 Monaten.

  • Kann ich nach Ende der Laufzeit meines TNG-Vertrages den Anbieter wechseln?

    Mit Ablauf der Vertragslaufzeit können Sie selbstverständlich den TNG-Anschluss kündigen und wieder einen kupferbasierten Anschluss bei einem anderen Anbieter beauftragen. In Zukunft wird es auch möglich sein, die bestehenden Glasfasernetze über andere Anbieter zu nutzen. Fragen Sie Ihren gewünschten Anbieter, ob diese Verfügbarkeit vorliegt.

  • Verliere ich nach Kündigung meines bisherigen Anschlusses auch die Berechtigung für mein E-Mail-Konto?

    Wenn Sie einen Anschluss und dazu auch ein E-Mail-Postfach bei einem anderen Anbieter (zum Beispiel Anschluss und E-Mail-Postfach bei der Telekom) haben, können Sie auch nach Ihrer Kündigung sämtliche Daten sichern. Dazu müssen Sie Ihre E-Mail-Adresse rechtzeitig (nach Kündigung) in ein Freemail-Postfach umwandeln.

    Schauen Sie dafür einmal in die FAQ Ihres bisherigen Anbieters. Als Telekomkunde schauen Sie beispielsweise auf der Seite http://telekom.de/telekom-login-behalten.  

    Falls Ihnen niemand weiterhelfen kann, können Sie sich gern an die Kunden-Hotline der TNG unter 0431 908 908 wenden.

Mehrfamilienhaus

Fragen rund um die Baumaßnahmen

  • Wie sehen die Baumaßnahmen in der Gemeinde aus?

    Nach Möglichkeit werden schon vorhandene Leerrohre benutzt, um die Glasfaserkabel in der Gemeinde zu verlegen. Wo auf solche Rohre nicht zurückgegriffen werden kann, müssen neue Rohre verlegt werden. Dazu werden kleine Schächte gegraben und im selben Schritt werden dann auch die Rohre verlegt. Außerdem wird noch ein Point of Presence gebaut, welcher die Anbindung an das Netz ermöglicht. Zusätzlich zu dem Point of Presence werden möglicherweise auch noch Kabelverzweiger aufgestellt, die die Verbindung der einzelnen Häuser zum Point of Presence regeln. Dies hängt von dem späteren Ausbaugebiet ab. Ist innerorts und außerorts ein durchgängiges Leerrohrnetz vorhanden, werden die Glasfaserkabel mit einem speziellen Verfahren in die Rohre eingeblasen.

  • Wie umfangreich sind die Verkehrsbeeinträchtigungen während der Bauphase?

    Die Bauarbeiten werden nicht in allen Straßen gleichzeitig durchgeführt. Die Länge der einzelnen Bauabschnitte hängt von der jeweiligen Straßenlänge sowie den Gegebenheiten vor Ort (z.B. bereits vorhandene Leerrohre) ab.

  • Wie groß sind die Gräben auf meinem Grundstück und wer übernimmt die Wiederherstellung?

    Normalerweise ist der Graben 60 cm tief und 30 cm breit. Die Tiefe des Grabens kann allerdings variieren, da der Umfang der Baumaßnahmen von den jeweiligen Gegebenheiten vor Ort abhängig ist. Für eine komplette Wiederherstellung des vorgefundenen Ausgangszustandes sorgt das Bauunternehmen. Teilweise wird der Hausanschluss über eine Erdrakete unterirdisch vorbereitet, so dass die Oberflächen geschont werden. In diesem Fall wird lediglich an Ihrem Haus und an der Straße ein kleines Kopfloch geöffnet. Die notwendige Bohrung durch die Hauswand wird vom Keller oder Erdgeschoss aus gemacht. Das Bohrloch wird im nachhinein natürlich gas- und wasserdicht versiegelt. Schauen Sie dazu auch unseren Informationsfilm "Wie kommt die Glasfaser ins Haus".

  • Wie sehen die Baumaßnahmen an meinem Haus und Garten aus?

    Von der Ortstrasse führen kleine Röhrchen über Muffen zu den angeschlossenen Häusern.
    Dies wird in der Regel über eine geschlossene Bauweise ermöglicht. Dabei werden Ihre Blumenbeete, Zäune oder Pflasterung geschont und bleiben somit intakt. Das benötigte Kopfloch an Ihrem Haus wird natürlich professionell wieder verschlossen.

  • Wo endet das Glasfaserkabel?

    Das TNG-Glasfaserkabel endet direkt am Netzabschlussgerät in Ihrem Haus.

  • Wann wird festgelegt, wo das Kabel in mein Haus geht?

    Die Verlegung des Kabels sowie weitere Baumaßnahmen werden im Rahmen der technischen vor-Ort-Begehung besprochen. Die Hausbegehungen finden in der Tiefbauphase (Phase 5) statt, nachdem die Phasen 1 bis 4, also die Vermarktung, Auswertung, Planung und Beauftragung von Unternehmen, abgeschlossen wurde. Sobald der Ausbau bei Ihnen in der Straße startet, wird sich das zuständige Tiefbauunternehmen für die Hausbegehung mit Ihnen in Verbindung setzen.

  • Welche Kabel werden benötigt, um meinen PC und meinen Fernseher anzuschließen?

    Wir empfehlen Netzwerkkabel, die mindestens dem CAT5-Standard oder höher entsprechen, um die gesamte Bandbreite für das Internet übertragen zu können. Sollten Sie größere Distanzen als 80 m über diese Verkabelung erreichen müssen, ist es ratsam, dies von einem Installationsbetrieb Ihrer Wahl durchführen zu lassen.

  • Kann ich auch kabellos im Internet surfen?

    Ja, das von uns bereitgestellte Endgerät (z. B. die FRITZ!Box) enthält einen WLAN-Router. Sollten Sie einen eigenen Router einsetzen, so muss dieser WLAN unterstützen.

    Bitte beachten Sie, dass das kabellose surfen stets als Notlösung betrachtet werden sollte, denn hierbei erleiden Sie im Gegenzug zum Surfen über ein Netzwerkkabel immer Geschwindigkeitseinbußen. Erfahren Sie hier, was das WLAN-Signal stören kann und wie Sie es verbessern können.

  • Ist eine eigenständige Leerrohr-Verlegung bei eventuellen Mehrmetern möglich?

    Ja. Sie haben die Möglichkeit, das Leerrohr auf Ihrem Grundstück eigenhändig zu verlegen. Die Eigenverlegung muss dann jedoch vollständig erfolgen.
    Es ist nicht möglich, die Verlegung nur zum Teil selbst vorzunehmen, da es im Falle eines Defekts nicht möglich ist, den Übergang des Gewährleistungsanspruches zwischen den einzelnen Teilstücken klar abzugrenzen und somit keine Gewährleistung auf die Arbeiten des ausführenden Tiefbauunternehmens gegeben werden kann.
    Für den vollen Gewährleistungsanspruch sollten Sie die Arbeiten von dem vom Bauherrn beauftragten Tiefbauunternehmen vornehmen lassen.

Fragen rund um die Innenhausverkabelung

  • Kann ich die Innenhausverkabelung selbst vornehmen?

    Ab dem Netzabschlussgerät (direkt gegenüberliegend dem Hausdurchbruch) ist der Eigentümer des Hauses bzw. der Kunde für die weitere Innenhausverkabelung verantwortlich. Sie können somit selbst entscheiden, wer die Verkabelung vornimmt. Wir empfehlen Ihnen, alle Verkabelungsarbeiten von einem Fachmann ausführen zu lassen, um falsche Verkabelungen zu vermeiden und dadurch mögliche Übertragungsfehler auszuschließen. Sollten Störungen aufgrund mangelhafter Verkabelung auftreten, sind die dadurch resultierenden Entstörungseinsätze von TNG kostenpflichtig.

  • Übernimmt TNG die hausinterne Verkabelung?

    Voraussetzung für einen Glasfaserhausanschluss ist, dass TNG einen Kundenauftrag und einen Grundstücksnutzungsvertrag vorliegen hat. TNG ist nur für die aktive Technik bis zum Netzabschlussgerät verantwortlich. Ab dem Netzabschlussgerät (direkt gegenüberliegend dem Hausdurchbruch) ist der Eigentümer des Hauses für die weitere Innenhausverkabelung verantwortlich. Sie können jedoch jeden von Ihnen gewählten Innungsbetrieb eigenständig wählen. Wir empfehlen, in Einfamilienhäusern eine sogenannte CAT5 Verkabelung vorzunehmen (moderne Netzwerkkabel).

  • Weshalb muss die Innenhausverkabelung vor dem Bau des Hausanschlusses erfolgen?

    Um den zentralen Netzabschluss (ONT) an der Wand zu montieren, muss die Verbindung zum Abschlusspunkt Linientechnik (APL) hergestellt werden. Bei Einfamilienhäusern wird der ONT meist neben dem APL gesetzt und mittels Steckverbinder verbunden, doch bei Mehrfamilienhäusern ist es ratsam, jede Wohneinheit mit einem eigenen ONT auszustatten, damit die volle Bandbreite in jeder Wohneinheit ankommt. In solchen Fällen ist die Distanz zu groß und so muss die Glasfaser zwischen dem ONT und dem APL durch eine Innenhausverkabelung verlegt werden. Dies sollte vorab durchgeführt werden, denn andernfalls ist die Montage der ONT´s nicht korrekt ausführbar.

  • Warum ist die Innenhausverkabelung bei Mehrfamilienhäusern wichtig?

    Bei Mehrfamilienhäusern ist die Innenhausverkabelung wichtig für eine stabile Internetanbindung in jede Wohneinheit. Nur so kommt die volle Bandbreite garantiert in jeder Wohneinheit an.

  • Wie viele Wohneinheiten definieren ein Mehrfamilienhaus?

    Ein Haus mit mindestens drei Wohneinheiten gilt als ein Mehrfamilienhaus.

  • Was passiert bei der Innenhausverkabelung?

    Die Verkabelung ist nicht aufwendig, muss aber professionell durchgeführt werden, denn sie ist die Schnittstelle zwischen dem Hausübergabepunkt und dem Wohnungsnetz. Das Glasfasernetz endet mit dem Abschlusspunkt Linientechnik (APL) hinter der Hauseinführung. Von dort geht die Innenhausverkabelung mittels Steckverbinder LC-APC 8° weiter zum zentralen Netzabschluss Eingangsstecker SC-APC 8°. Soll der zentrale Netzabschluss an einem anderen Ort im Haus / in der Wohnung installiert werden, muss eine Single-Mode Glasfaser (G.652) verlegt werden.

  • Was ist die Netzebene 4?

    Die NE 4 ist das Netz, das der Hauseigentümer verantwortet und den Abschnitt zwischen dem Hausübergabepunkt, dem sogenannten Abschlusspunkt Linientechnik (APL) und dem zentralen Netzabschluss (ONT) in der Wohnung beschreibt.

  • Was ist die Netzebene 5?

    Die NE5 ist das Wohnungsnetz. Das Netz beginnt an einem zentralen Netzabschluss (ONT) in der Wohnung, der sich in unmittelbarer Nähe des Routers befindet. Von dort wird das Signal in die einzelnen Räume übertragen. Der ONT inklusive des Patchkabels wird vom Netzbetreiber, also der TNG bereitgestellt und installiert. Dieser wandelt das optische Licht der Glasfaser in elektrische Signale um, welche dann der FRITZ!Box zugeführt werden.

Fragen zu den Endgeräten in den Glasfasergebieten

  • Kann ich jeden beliebigen Router verwenden?

    TNG empfiehlt seinen Kunden, immer einen Router zu verwenden, der gerade aktuell im Produktportfolio der TNG zu finden ist.
    Wenn Sie einen eigenen Router für Ihren TNG-Glasfaseranschluss nutzen möchten, achten Sie bitte darauf, dass dieser auch kompatibel zu der TNG-Leistungsbeschreibung ist. Der Router muss für die Bandbreite geeignet sein, die an ihrem Anschluss geschaltet ist. Informationen dazu finden Sie in den Angaben des Herstellers. Ältere Geräte sind gegebenenfalls nicht kompatibel und unterstützen beispielsweise kein IPv6.

    Technische Anforderungen an den Router:
    Internet: Unterstützung von IPv4 sowie IPv6 LAN: 2 x 1000Base-T (2 x Gigabit-Ethernet)
    Telefonie: Internettelefonie SIP-konform nach RFC 3261
    Wireless: WLAN 802.11/b/g/n, (besser WLAN 802.11a/b/g/n/ac) simultan und WPA2-Verschlüsselung

  • Wie richte ich meine Fritz!Box 7590 für den Glasfaseranschluss ein?

    Ein ausführliches Video zur Einrichtung Ihrer Fritz!Box 7590 für den Glasfaseranschluss finden Sie hier auf dem TNG YouTube-Kanal.
    Alle Anleitungen zur Konfiguration finden Sie in unserem Downloadbereich.

  • Welche Geräte brauche ich für den Fernsehanschluss?

    Das TNG TV-Angebot wird über Internetprotokolle bereitgestellt. Sie erhalten eine Set-Top-Box von TNG, die für Sie das Signal für das TV-Gerät ausarbeitet. Diese Box ist im Leistungsumfang enthalten. Sollten Sie weitere TV-Geräte anschließen wollen, benötigen Sie zusätzliche, bei der TNG angemietete Set-Top-Boxen. Die Boxen müssen über ein Netzwerkkabel oder per WLAN an den Router angebunden werden und liefern das Bildmaterial per HDMI.

  • Hängt die Qualität des Fernsehsignals von der bestellten Bandbreite ab?

    Wenn Sie über das Internet fernsehen, wie z. B. mit der TV-Option TNG TV, wird das Fernsehsignal über die bestellte Bandbreite bereitgestellt. Somit hat Ihre Bandbreite auch Einfluss auf das Fernsehsignal.

  • Kann ich meine vorhandenen Telefone weiter nutzen?

    Ja, Sie können Ihr Telefon weiterhin einsetzen. Die gängigen Leistungsmerkmale werden auch weiterhin unterstützt. Sie benötigen hierzu jedoch einen Router, der über einen entsprechenden Anschluss verfügt (a/b und/oder S0-Schnittstelle). Möchten Sie mehrere Gespräche zeitgleich führen, müssen diese von TNG kostenpflichtig bereitgestellt werden.

  • Warum ist mein Speedtest-Ergebnis schlechter als die gebuchte Geschwindigkeit?

    Oft liefern selbstinitiierte Speedtests andere bzw. schlechtere Ergebnisse als die im Tarif gebuchte Geschwindigkeit. Dies kann unterschiedliche Gründe haben. Bevor Sie einen Techniker oder den TNG-Support kontaktieren, können Sie selbst die Fehlerquelle erörtern.

    Wie das geht, zeigen wir Ihnen hier.