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Bettina Büll
presse@tng.de

Unsere aktuellen Pressemitteilungen

  • 17.09.2026 | Presse | TNG startet den Glasfaserausbau in Aalen-Waldhausen

    Kiel, den 17.09.2026 – Am 14. September 2026 hat die TNG Stadtnetz GmbH den Glasfaserausbau im Aalener Stadtteil Waldhausen mit einem symbolischen Spatenstich offiziell gestartet. Im Kernort sowie in den Ortsteilen Brastelburg und Geiselwang entsteht jetzt ein rund 12,5 Kilometer langes Glasfasernetz. Die Bauzeit wird zwischen zwei und drei Monaten betragen. Zwischen dem Ende der Aktionsphase, in der die erforderliche Vertragsquote erreicht wurde, und dem Baustart lagen damit nur zwei Wochen. Die Bauvorbereitung konnte in enger Abstimmung mit der Stadt Aalen und der Ortsverwaltung zügig abgeschlossen werden.

    Zum symbolischen Spatenstich trafen sich Aalens Erster Bürgermeister Wolfgang Steidle, Waldhausens Ortsvorsteher Patrizius Gentner, Sachgebietsleiter Breitbandausbau Peter Hoch sowie Vertreter der TNG Stadtnetz GmbH und des ausführenden Tiefbauunternehmens mih GmbH.

    Aalens Erster Bürgermeister Wolfgang Steidle betont: „Der Glasfaserausbau ist für Waldhausen sowie die Teilorte Brastelburg und Geiselwang ein wichtiger Schritt und ein bedeutender Standortfaktor für die Zukunft. Mein besonderer Dank gilt der Waldhausener Bürgerschaft, die mit großem Engagement dafür gesorgt hat, dass die notwendige Anschlussquote in kurzer Zeit erreicht werden konnte.“

    Ortsvorsteher Patrizius Gentner freut sich: „Im Juni haben wir hier in der Gemeindehalle gesessen und über den Ausbau gesprochen. Heute startet der Glasfaserausbau. Dass es so schnell geht, hätten viele nicht erwartet.“

    „Dass jetzt zwischen dem Erreichen der Quote und dem ersten Spatenstich nur 14 Tage liegen, freut uns natürlich sehr. Das gelingt nur, wenn Planung, Genehmigungen und Bauvorbereitung parallel laufen und wenn die Zusammenarbeit mit der Stadt gut funktioniert. Wir haben früh mit der Ausbauplanung begonnen, um genau diesen Zeitpunkt jetzt nutzen zu können“, sagt TNG-Projektleiter Sascha Putrih.

    Tiefbauarbeiten durch die mih GmbH
    Die Tiefbauarbeiten führt das von TNG beauftragte Unternehmen mih GmbH durch. Die Arbeiten werden sich sukzessive in Bauabschnitten durch das Ausbaugebiet bewegen. Anwohner:innen werden vorab über die Arbeiten auf ihrem Grundstück informiert. Mitarbeitende der mih GmbH vereinbaren für die Begehung der Grundstücke im Vorfeld einen Termin.

    Anschluss an das Glasfasernetz weiterhin möglich
    Auch während der Bauarbeiten können Interessierte weiterhin einen Anschluss an das Glasfasernetz buchen. Informationen rund um den Ausbau und die Glasfasertarife sind unter tng.de/waldhausen verfügbar.

     

    Foto (v. l. n. r.): Florian Alarich (TNG-Bauleiter), Raphael Kupfermann (TNG-Regionalleiter), Wolfgang Steidle (Erster Bürgermeister Aalen), Sascha Putrih (TNG-Projektleiter), Patrizius Gentner (Ortsvorsteher Aalen-Waldhausen), Fikreta Neslanovic (Projektleiterin mih GmbH), Bauleitung mih GmbH, Peter Hoch (Sachgebietsleiter Breitbandausbau Aalen)

     

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  • 08.09.2026 | Presse | Glasfaserausbau in Aalen-Waldhausen gesichert: 60 Prozent Quote übertroffen

    Kiel, den 08.09.2026 – Der Glasfaserausbau der TNG Stadtnetz GmbH im Aalener Stadtteil Waldhausen ist gesichert: Im Ausbaugebiet wurde die erforderliche Vertragsquote von 60 Prozent aller Haushalte übertroffen. Damit kann der Bau des Glasfasernetzes beginnen. Angeschlossen werden der Kernort Waldhausen sowie die Teilorte Brastelburg und Geiselwang.

    Aufgrund des erhöhten Planungs- und Ausbauaufwands in Außenlagen war die Vertragsquote notwendig, um den eigenwirtschaftlichen Ausbau zu ermöglichen. Diese Bedingung ist mit dem Ende der Vermarktungsphase erfüllt.

    Waldhausens Ortsvorsteher Patrizius Gentner sieht den Stadtteil damit langfristig gut aufgestellt: „Dass wir die Quote nicht nur erreicht, sondern übertroffen haben, zeigt, wie wichtig den Menschen hier eine verlässliche Internetanbindung ist. Für unseren Kernort sowie Brastelburg und Geiselwang ist das eine Investition in Lebensqualität und eine sichere digitale Zukunft.“

    „Wir möchten uns bei Herrn Ortsvorsteher Patrizius Gentner und den Mitgliedern des Ortschaftsrats Aalen-Waldhausen für die tatkräftige Unterstützung bedanken und freuen uns, den Bürger:innen in Waldhausen bald schnelles Internet anbieten zu können“, betont TNG-Regionalleiter Raphael Kupfermann.

    Bauarbeiten starten im September
    Die Vorbereitungsarbeiten für den Baustart laufen bereits. Noch im September beginnen die ersten Tiefbauarbeiten in Waldhausen. Ausgeführt werden sie von der mih GmbH.

    Kund:innen, die bereits einen Vertrag abgeschlossen haben, erhalten in Kürze einen Termin für die Hausbegehung. Bei der Begehung legen Mitarbeitende des Tiefbauunternehmens gemeinsam mit den Eigentümer:innen fest, wo die Glasfaserleitung auf dem Grundstück verlaufen und an welcher Stelle im Gebäude der Hausanschluss entstehen soll. 

    Anschluss weiterhin möglich
    Auch nach dem Baustart können Interessierte einen Glasfaseranschluss buchen. Solange sich die jeweilige Straße noch im Bau befindet, bietet TNG den Hausanschluss kostenfrei an. Wer sich jetzt noch entscheidet, kann direkt in der ersten Ausbauphase angeschlossen werden. Informationen zum Ausbau und zu den Glasfasertarifen sind unter tng.de/waldhausen verfügbar.

     

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  • 07.09.2026 | Presse | Yplay und TNG kooperieren und öffnen ihre Glasfasernetze in drei Friedberger Stadtteilen

    Kiel, den 07. September 2026 - Die Yplay Germany GmbH und die TNG Stadtnetz GmbH haben wechselseitige Open-Access-Vereinbarungen für Dorheim, Bauernheim und Ossenheim geschlossen. Die Kooperation gilt vorerst ausschließlich für diese drei Friedberger Stadtteile. Weitere Stadtteile sind derzeit nicht Gegenstand der Vereinbarungen.

    TNG kann künftig das von Yplay betriebene Glasfasernetz in Dorheim nutzen. Umgekehrt erhält Yplay Zugang zu den von TNG betriebenen Glasfasernetzen in Bauernheim und Ossenheim. Beide Unternehmen können damit im jeweils vereinbarten Gebiet eigene Internet- und Telekommunikationsprodukte über die Infrastruktur des anderen anbieten.

    Durch die Zusammenarbeit wird vorhandene Infrastruktur effizient genutzt. Zugleich verhindert sie unnötige parallele Baumaßnahmen und stärkt die Auswahlmöglichkeiten für die Bürgerinnen und Bürger.

    Klare Zuständigkeiten für die Kundinnen und Kunden
    Für die Kundinnen und Kunden bleibt der jeweils gewählte Anbieter für den Vertrag, die gebuchten Leistungen und den Kundenservice verantwortlich. Ein zusätzlicher Internetvertrag mit dem Betreiber des jeweils genutzten Netzes ist nicht erforderlich.

    Yplay-Kundinnen und -Kunden in Bauernheim und Ossenheim behalten somit ihren Vertrag mit Yplay. Ebenso bleiben TNG-Kundinnen und -Kunden in Dorheim bei TNG. Bestehende Verträge mit beiden Anbietern bleiben gültig.

    An der bereits bestehenden Kooperation zwischen Yplay und der GVG Glasfaser ändert sich durch das neue Open-Access-Abkommen nichts. Die GVG Glasfaser wird die Kundinnen und Kunden ihrer Marke teranet auf Basis der gemeinsam genutzten Glasfaserinfrastrukturen in Bauernheim, Dorheim und Ossenheim mit den gebuchten Glasfaserangeboten versorgen.

    Die notwendige technische und organisatorische Abstimmung erfolgt direkt zwischen Yplay und TNG. Sollte für einen einzelnen Anschluss noch ein Termin, eine Zustimmung oder eine technische Maßnahme erforderlich sein, informiert der jeweilige Vertragsanbieter die Betroffenen persönlich und rechtzeitig.

    „Open Access ist für uns der richtige Weg, um bestehende Glasfasernetze nachhaltig zu nutzen und den Menschen eine langfristig verlässliche Versorgung zu bieten. Besonders wichtig ist uns, dass die Kundinnen und Kunden ihre gebuchten Yplay- oder TNG-Produkte weiterhin von ihrem gewählten Anbieter erhalten. Die Kooperation schafft dafür eine klare und tragfähige Grundlage“, erklärt Dominik Weisensell, Leitung Technik, Marketing & Vertrieb der Yplay Germany GmbH.

    „Die Vereinbarungen zeigen, dass offene Netze und ein vielfältiges Angebot gut zusammenpassen. Durch die gemeinsame Nutzung vorhandener Infrastruktur können wir den Bürgerinnen und Bürgern mehr Auswahl bieten und zugleich unnötige Doppelstrukturen vermeiden. Davon profitieren die Kundinnen und Kunden ebenso wie die Region“, sagt Raphael Kupfermann, Regionalleiter der TNG Stadtnetz GmbH.

     Stadt Friedberg begrüßt die Vereinbarungen
    „Für uns als Stadt ist entscheidend, dass die Bürgerinnen und Bürger Klarheit erhalten und auf eine verlässliche digitale Infrastruktur zählen können. Die Zusammenarbeit von Yplay und TNG ist deshalb ein gutes Signal: Beide Unternehmen übernehmen gemeinsam Verantwortung und schaffen eine zukunftsfähige Lösung für Dorheim, Bauernheim und Ossenheim“, erklärt Kjetil Dahlhaus, Bürgermeister der Stadt Friedberg (Hessen).

    Aktuelle Informationen zur Verfügbarkeit und zu den nächsten Schritten in Dorheim, Bauernheim und Ossenheim stellen beide Unternehmen auf ihren jeweiligen Internetseiten bereit:

    Yplay: www.yplay.de/friedberg
    TNG: www.tng.de/friedberg

    Pressefoto (v. l. n. r): Dominik Weisensell, Leitung Technik, Marketing & Vertrieb bei der Yplay Germany GmbH, und Raphael Kupfermann, Regionalleiter der TNG Stadtnetz GmbH.

     

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  • 28.08.2026 | Presse | Glasfaserausbau der TNG Stadtnetz GmbH in Pohlheim abgeschlossen

    Kiel, den 28.08.2026 - Der initiale Glasfaserausbau der TNG Stadtnetz GmbH ist in den Pohlheimer Stadtteilen Garbenteich, Grüningen, Watzenborn-Steinberg und Hausen abgeschlossen.

    Bürgermeister Andreas Ruck zog mit Vertretern der TNG Stadtnetz GmbH sowie der Breitband Gießen GmbH und dem Landkreis Gießen bei einem Treffen am Hauptverteiler in Garbenteich eine Bilanz. „Ich bin froh, dass die Pohlheimer Stadtteile so umfangreich vom eigenwirtschaftlichen Glasfaserausbau durch die TNG profitieren. Glasfaser bringt für die Bürger, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen einen wichtigen Standortvorteil. Schnelles und stabiles Internet ist heute schon wichtig für den Alltag und die Arbeit. Vor allem aber ist es eine wichtige Voraussetzung für das Leben und Arbeiten in der Zukunft“, sagte Ruck.

    Nach knapp zwei Jahren Bauzeit und rund 70 Kilometer Tiefbau blickte auch TNG-Regionalleiter Raphael Kupfermann zufrieden auf das Bauprojekt: „Der Glasfaserausbau in Pohlheim wurde von uns eigenwirtschaftlich realisiert, wodurch nun rund 7.500 Haushalte einen Glasfaseranschluss erhalten können. Der rege Zuspruch der Bürger freut uns sehr und ein Großteil der Haushalte hat sich schon für einen Anschluss an unser Netz entschieden. Zudem ist unser Netz so ausgelegt, dass zukünftig auch weitere Haushalte problemlos angeschlossen werden können.“

    Stefan Becker, Geschäftsführer der Breitband Gießen GmbH, hob die Geschwindigkeit des Projekts hervor: „Im Juni 2024 haben wir uns an dieser Stelle zum Spatenstich getroffen, im Mai 2025 wurden schon die ersten Kundenanschlüsse aktiviert und seit April 2026 sind alle Netze aktiv. Meiner Ansicht nach hat die enge Abstimmung zwischen den verantwortlichen Mitarbeitern der Stadt und den Bauleitern der TNG wesentlich zu der zügigen Umsetzung beigetragen.“

    Nach erster Bauphase folgt die Nachverdichtung
    Der Glasfaserausbau erfolge in zwei Schritten, erläuterte TNG-Vertriebsleiter Kilian Ortwein. „Beim Initialausbau in der ersten Bauphase erschließen wir ein ganzes Gebiet auf einmal. Alle Häuser, deren Bewohner zu diesem Zeitpunkt einen Vertrag mit uns haben, werden innerhalb einer festen Bauphase angeschlossen. Sobald die erste Bauphase abgeschlossen ist, beginnt die Nachverdichtung. Dann schließen wir einzelne Haushalte nachträglich an, die zum Zeitpunkt des Initialausbaus noch keinen Glasfaservertrag hatten.“

    Glasfaserverträge können jederzeit bei TNG abgeschlossen werden. Bis auf Weiteres erfolgt der Bau des Hausanschlusses kostenfrei. Weitere Informationen rund um die TNG-Tarife und die Glasfasertechnologie sind unter tng.de/pohlheim zu finden.

     

    Foto (v. l. n. r.): Kilian Ortwein (TNG-Vertriebsleiter), Stefan Becker (Breitband Gießen GmbH), Andreas Ruck (Bürgermeister Pohlheim), Raphael Kupfermann (TNG-Regionalleiter), Ramona Rühl (Breitband Gießen GmbH) und Roland Schnarr (TNG-Bauleiter) 

     

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  • 03.07.2026 | Glasfaser für Winterbach: Bürgermeister Sven Müller zieht im Interview positive Bilanz

    Schnelles, stabiles Internet gehört heute zur Grundausstattung einer Gemeinde – ähnlich wie die Strom- oder Wasserversorgung. Wer im Homeoffice arbeitet, wenn Kinder in der Schule digitale Aufgaben erledigen oder man einfach abends störungsfrei streamen möchte, merkt schnell, wo die Grenzen älterer Leitungen liegen.

    Winterbach hat sich entschieden, diese Grenzen hinter sich zu lassen. Gemeinsam mit der TNG Stadtnetz GmbH wurde der Glasfaserausbau in der Gemeinde auf den Weg gebracht und damit langfristig die Grundlage für die digitale Teilhabe geschaffen.

    Zeit für Bürgermeister Sven Müller, Bilanz zu ziehen. Er spricht im Interview über die Ausgangslage, den Projektverlauf und was der Ausbau konkret für Winterbach bedeutet. Und TNG berichtet, wie es in den Teilorten Manolzweiler und Engelberg weitergehen wird. 

    Winterbachs Bürgermeister Sven Müller

    Winterbachs Bürgermeister Sven Müller

    Herr Müller, wie war die Ausgangslage in der Internetversorgung vor dem Glasfaserausbau?
    Internet wurde in Winterbach größtenteils über die Kupferkabel des Telefonnetzes (VDSL) bezogen. Hier ist die Geschwindigkeit des Internets sehr stark von der Länge der Leitungen abhängig, beim Internet über das TV-Kabelnetz wiederum von der Anzahl der angeschlossenen Haushalte.

    Gab es dadurch konkrete Probleme, die Sie damals in der Gemeinde gespürt haben?
    Da sich das Ausmaß und die Art der Internetnutzung stetig fortentwickeln, stoßen die herkömmlichen Internetanschlüsse oft an ihre Kapazitätsgrenzen. Einschränkungen durch „langsames“ Internet, wie etwa schwankende Geschwindigkeiten oder eine begrenzte Leistung bei mehreren gleichzeitigen Anwendungen, kennen auch die Betriebe und Haushalte in Winterbach.

    Wie haben Sie dann die Zusammenarbeit mit TNG während der Planungs- und Ausbauphase erlebt?
    Wir sind dankbar und froh, dass wir mit der TNG Stadtnetz GmbH einen starken und verlässlichen Partner an unserer Seite haben, der den Glasfaserausbau in Winterbach nicht nur geplant, sondern auch ausgeführt hat und damit „alles aus einer Hand“ leistet. TNG bietet uns dabei einen eigenfinanzierten, flächendeckenden Ausbau ohne Vorvermarktungsquote, sodass jeder im Ausbaugebiet einen Anschluss erhalten kann.

    Was hat Sie positiv überrascht?
    Vom Abschluss der Ausbauvereinbarung bis zum Beginn der Arbeiten ging alles ausgesprochen schnell, das haben wir als sehr positiv empfunden. Zudem hat die TNG eine umfangreiche Informationskampagne durchgeführt, beginnend im Sommer 2024 mit einer großen Informationsveranstaltung für unsere Einwohnerinnen und Einwohner. So konnten Unsicherheiten geklärt und viele Fragen aus der Bevölkerung zum Netzausbau früh beantwortet werden.

    Gab es einen Moment, an dem Sie dachten: „Jetzt nimmt das Projekt wirklich Fahrt auf“?
    Am 8. Juli 2024 haben wir die Ausbauvereinbarung mit der TNG Stadtnetz GmbH unterzeichnet. Nachdem die Tiefbau- und Glasfasermontagefirma Krafteam GmbH bereits einen Großteil der Hausanschlüsse verlegt hatte, wurde mit dem Spatenstich für den Bau der Haupttrasse am 1. September 2025 der Glasfaserausbau schließlich für die gesamte Einwohnerschaft sicht- und spürbar. Und auch der zügige Baufortschritt konnte von da an täglich beobachtet werden: Bis Mitte Oktober waren bereits 30 Prozent der Straßenzüge fertig ausgebaut.

    Gab es etwas, das Ihnen persönlich beim Ausbau besonders wichtig war?
    Wichtig war es uns, im Vorfeld transparent über den Ausbau und die Zusammenarbeit mit TNG zu informieren und die Vorteile des Glasfaserausbaus aufzuzeigen, damit alle eine fundierte Entscheidung treffen können. Wert gelegt haben wir zudem auf möglichst geringe Belastungen für die Einwohnerschaft: Ähnlich wie beim Wasser- oder Gasanschluss müssen die Glasfaserleitungen in jedes Haus verlegt werden. Die finale Ausbauphase im Hauptort war deshalb natürlich auch mit Einschränkungen durch Baugruben, Lärmbeeinträchtigungen und Einschränkungen im Straßenverkehr verbunden.

    Hatten Sie das Gefühl, dass sich Winterbach schnell auf das Projekt eingelassen hat?
    Das Interesse war von Beginn an spürbar groß. Die hohe Nachfrage und die Zahl der hergestellten Glasfaseranschlüsse sprechen für sich: Vor dem Spatenstich im September 2025 hatten sich bereits rund 55 Prozent der Haushalte in Winterbach für einen Glasfaseranschluss entschieden. Ein deutliches Signal. Und auch die ersten Rückmeldungen nach Aktivierung der Glasfaseranschlüsse zeigen uns, dass dies der richtige Weg war.

    Was bedeutet die neue Infrastruktur für Familien, Schüler:innen sowie ältere Bürger:innen?
    Das Glasfasernetz schafft neue Möglichkeiten im Bereich Homeoffice und ortsunabhängigem Arbeiten, was zu einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie beiträgt. Familien, Schulen, Einrichtungen und die Gemeindeverwaltung profitieren von stabilen und schnellen Verbindungen, etwa bei digitalen Lernangeboten und Bürgerdiensten. Glasfaser kann darüber hinaus zur sozialen Teilhabe beitragen, durch Zugang zu digitalen Bildungsangeboten, Gesundheitsdiensten und Informationsressourcen. Dies kommt gerade auch älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern zugute.

    Und für die Attraktivität Winterbachs als Wirtschaftsstandort ist Glasfaser ebenfalls wichtig?
    Schnelles Internet ist heute ein wesentlicher Standortfaktor für Unternehmen, Selbstständige und Fachkräfte. Eine moderne digitale Infrastruktur trägt zur Zukunftssicherheit der Gemeinde bei, da sie die Basis für den Einsatz innovativer Technologien in den Unternehmen schafft. Auf diese Weise können wir unsere Wirtschaft in ihrer Wettbewerbsfähigkeit unterstützen.

    Wo sehen Sie für Winterbach die größten Chancen durch das Glasfasernetz?
    Insgesamt sehe ich im Glasfaserausbau einen unverzichtbaren Baustein für eine nachhaltige, wirtschaftlich starke und lebenswerte Gemeindeentwicklung. Der Bedarf an einer leistungsstarken digitalen Infrastruktur ist groß und wird weiter steigen. Das Glasfasernetz ist deshalb nicht nur eine Infrastrukturmaßnahme, sondern eine strategische Investition in die Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinde. Es schafft die Voraussetzungen dafür, digitale Anwendungen in allen Lebensbereichen nachhaltig und leistungsfähig umzusetzen und damit auch kommenden Anforderungen gerecht zu werden.

     

    Auch TNG ist äußerst zufrieden mit dem Verlauf des Glasfaserausbaus in Winterbach und Geschäftsführer Bernd Sontheimer zieht ein positives Resümee:

    „Wir sind stolz darauf, Winterbach eine Infrastruktur bereitzustellen, die nicht nur den Bedürfnissen von heute gerecht wird, sondern die Gemeinde fit für die Anforderungen von morgen macht. Für das entgegengebrachte Vertrauen und das Verständnis während der Bauarbeiten möchten wir uns an dieser Stelle nochmal ausdrücklich bedanken. Durch die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde haben wir den Glasfaserausbau hier zügig und problemlos durchführen können.“

    Jetzt gilt es die Außenlagen Engelberg und Manolzweiler an das Netz anzuschließen. Alle notwendigen Genehmigungen für den Baustart liegen inzwischen vor, sodass diesem nichts mehr im Wege steht. Die Firma Krafteam GmbH wird auch dort im Einsatz sein und den Ausbau durchführen. 

    Weiterhin gilt für alle Bewohner:innen Winterbachs derzeit noch das Angebot des kostenfreien Hausanschlusses. Jeder, der einen Glasfaseranschluss möchte, soll ihn ohne Probleme erhalten können.

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