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Phase 5

 

 

Die Hausbegehung

Zum Start des Tiefbaus in Ihrer Straße erfolgt die Hausbegehung. Denn um die Hausanschlusszuleitung zu bauen, müssen die Leitungslegung auf Ihrem Grundstück, die Wanddurchbohrung sowie die Montagepunkte der nötigen Geräte vorab festgelegt werden. Dabei ist für die Erstellung des Glasfaseranschlusses die Information, welche möglichen Hindernisse sich für den Tiefbau ergeben, unerlässlich. Dazu gehören zum Beispiel andere Leitungen oder Leerrohre, die bereits auf Ihrem Grundstück verlegt sind. Diese gesammelten Informationen werden in einem Begehungsprotokoll festgehalten.

1. Ankündigung des Ausbaus

Zum Ausbaustart des Glasfasernetzes werden Sie von TNG über die Tiefbauarbeiten benachrichtigt.

 

 

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2. Tiefbauer klingelt für die Hausbegehung
Sobald die Arbeiten in Ihrer Straße starten, klingeln die Tiefbauer an Ihrer Haustür, um mit Ihnen die Hausbegehung durchzuführen.

 

 

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3. Hausbegehung findet statt
Gemeinsam mit Ihnen wird im Rahmen der Hausbegehung ein Begehungsprotokoll erstellt, auf dessen Grundlage später die Hausanschlusszuleitung gebaut wird.

 

 

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4. Kontaktmöglichkeit, wenn der Tiefbauer den Kunden nicht persönlich antrifft
Falls der Tiefbauer Sie für die Hausbegehung nicht zu Hause antrifft, finden Sie ein Informationsblatt in Ihrem Briefkasten mit Kontaktmöglichkeiten für die Abstimmung eines neuen Termins.

 

 

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Die Hausanschlusszuleitung


Der Tiefbauer verlegt die Hausanschlusszuleitung für den Glasfaser-Hausanschluss auf Basis des vorab erstellten Begehungsprotokolls.
Die Verlegung geschieht üblicherweise über ein Pressbohrverfahren, für das nur wenige, kleine Baugruben (sogenannte Kopflöcher) notwendig sind (s. Abb. 1). Nur in seltenen Fällen muss ein Graben ausgehoben werden.
 
Mit der sogenannten Erdrakete (s. Abb. 2) kann unterirdisch eine Strecke von bis zu 15 m erschlossen werden, in die das Glasfaser-Leerrohr eingeführt wird (s. Abb. 3). Später im Rahmen der Glasfasermontage wird das Glasfaserkabel behutsam durch dieses Leerrohr „geschossen“. Wenn das Leerrohr am Haus liegt, schließt der Tiefbauer die Baugruben und stellt den Originalzustand Ihres Grundstücks wieder her.

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Die Leerrohrverlegung

Um die Tiefbauphase erfolgreich abzuschließen und die nachfolgenden Aufgabe, die Glasfaser-Montage, durchzuführen, muss sowohl innerorts als auch außerorts ein durchgängiges Leerrohrnetz gebaut werden. Um die Leerrohre unter die Erde zu befördern, können Tiefbauer auf unterschiedliche Techniken zurückgreifen. So eignet sich beispielsweise das minimalinvasive Pfugverfahren für den Tiefbau der außerörtlichen Überlandstrecken. Und deshalb greifen Bauherren häufig auf die Expertise von gleich mehreren Tiefbauunternehmen zurück.

 

 

 

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Der innerörtliche Tiefbau

Das Glasfasernetz wird in Ihrer Gemeinde typischerweise sternförmig aufgebaut. Die Trassen des Ortsnetzes werden entlang von Straßen und Gehwegen verlegt. Je weiter sich das Glasfasernetz verzweigt, desto kleinere Rohrverbünde können verwendet werden und desto geringer fallen die Tiefbaumaßnahmen aus. Eine einzelne Faser hat dabei nur einen Durchmesser von 0,25 mm. Für die einzelnen Haushalte werden Verzweigermuffen an den Trassen gesetzt und die Menge der notwendigen Fasern in etwa fingerdicken Schutzröhrchen zum Haus verlegt.

Wieso zieht der Tiefbauer ab, obwohl die Arbeiten nicht vollendet scheinen?

Keine Sorge, in den allermeisten Fällen ist der Tiefbauer entweder am Rande seines Einsatzgebietes angekommen oder ihm fehlt die nötige Genehmigung oder Gestattung für den weiteren Abschnitt.

Gibt es wetterbedingte Verzögerungen im Tiefbau?

Ja, für bestimmte Fahrzeuge kann der Untergrund entweder zu naß oder zu kalt für die Durchführung sein.

 

Der PoP

Der PoP (Hauptverteiler, engl. Point of Presence) stellt über eine Hauptleitung die Verbindung zwischen dem Ortsnetz und dem weltweiten Netz her. Von diesem zentralen Punkt, ein etwa garagengroßes Technikgebäude, verzweigen sich die Glasfaserkabel überwiegend entlang des Straßennetzes der Ortschaft bis in die einzelnen Haushalte. Auch dieses Gebäude ist Teil des Glasfaserausbaus und muss erstellt werden, bevor es zur Glasfaser-Montage kommen kann.

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